SS GENERÄLE IN DER BUNDESWEHR

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Was geschieht, wenn ns Kriegsgefangener ein Stalin-Heiligenbild zu Wäschetrocknen nutzt? by Fragen dies Kalibers hing das Zukunft eines Bundeswehr-Offiziers in dem Nachkriegsdeutschland ab. Martin Rath erinnert bei den "Stalin-Lumpen-Fall".

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Zehn jahre nach dem aus des sekunde Weltkriegs und ns anschließenden gelöst der deutsch Streitkräfte schritt die Bundesrepublik kommen sie "Wiederbewaffnung": 1955 wurde die bewaffnete kraft gegründet, und in dem März 1956 ns Grundgesetz (GG) um zahlreiche wehrverfassungsrechtliche vorschriften ergänzt. Ns Soldatengesetz (SG) trat in Kraft.

Die bewaffnete kräfte musste keine bestehenden Verbände übernehmen, zusammen es in der Weimarer Republik ns Fall war. Ns demokratische Regierung bei Bonn konnte sich aussuchen, wen sie in das Führung der neuen Streitkräfte sehen wollte.

Von dies Möglichkeit machte sie auch Gebrauch, wenngleich sie – als in allen ist anders Institutionen das jungen Bundesrepublik – stark an die Vertreter ns Funktionseliten das ende den Zeiten von Kaiserreich, Weimarer republik und NS-Staat zurückgriff.

Wo tiefgreifende Personalauswahlprozesse stattfinden, können schon wenn absurde erkundigte auftauchen. Was zum beispiel hat das mit kommen sie Trocknen von Wäsche in dem Kriegsgefangenenlager an der Sowjetunion oben sich, in dem einen Soldat ns vom fünfzackigen Stern umkränztes Stalin-Bild als Wäscheständer benutzte?

Moralischer Neuanfang zu sein gar nicht beabsichtigt

Wer hätte zu entscheiden? um herum die Wiederbewaffnung in dem Konsens ns Volksparteien bei Angriff nehmen kommen sie können, berief das Bundespräsident oben Vorschlag der bundesregierung 40 Personen aus Politik und Verbänden an einen Personalgutachterausschuss, unter – zu Unmut mancher Beobachter – auch zwei Frauen, sowie in Fragen das Personalauswahl erfahren Ex-Wehrmachtsoffiziere.

Das Gremium werde haben nach § 1 Personalgutachterausschuss-Gesetz das Aufgabe, das persönliche Eignung jener Soldaten kommen sie prüfen, die für ns höheren dienstgrad – von Oberst in aufwärts – in Frage kamen, und weil das alle ist anders Soldaten entsprechende Richtlinien aufzustellen.

Während der Ausschuss neben ihren Bewerbungen die Akten mehrerer hunderte höherrangiger Offiziere mich prüfte und zu Entsetzen des Verteidigungsministers auch durchaus geeignete Kandidaten durchfallen ließ, hatten das Bundeswehrbehörden macht Anordnung von Ministers für das unteren Ränge das Richtlinien von Ausschusses umzusetzen.

Angehörige das Waffen-SS kamen zum untere Bundeswehrränge bei Betracht…

In seinem in 6. Dezember 1957 vorgelegten Tätigkeitsbericht erklärte ns Ausschuss, dass es dabei weder därne gegangen sei, "Entnazifizierungs- und Entmilitarisierungsverfahren wiederauf(zu)nehmen, still sich um zu Richter von menschliche Vorzüge und schwächen aufwerfen" zu wollen.

Von vor Wehrmachtsoffizieren, die bei den service der bewaffnete kräfte treten wollten, wurde daher zum beispiel keine historisch-kritische konfrontation mit kommen sie Terrorstaat und Völkermord sowie der Rolle abverlangt, die ns Militär in beidem gespielt hatte.

An moralischer betrachtung genügen sollte, dass "der künftige Soldat die Gewissensentscheidung des 20. Juli 1944 das erntedankfest . Dies wird das verbinden mit der achtung vor nachname und vor den vielen andere Soldaten, die im Gefühl der Pflicht ihr geflügelt bis zum aus eingesetzt haben." ns militärische widerstand gegen Hitler durfte deshalb nicht offen angefeindet werden. Ehemalige angehörige der Waffen-SS kamen jedoch zum untere Bundeswehrränge an Betracht.

…Mitglieder das "Antifa" dennoch nicht

Für die ideologisch sonstiges Seite konstatierte das Ausschuss hingegen: "Normalerweise führte eine Mitgliedschaft in der "Antifa" <…> kommen sie Ablehnung ns Bewerbers." Und eben diese Hürde sollte einen Soldat innerhalb "Stalin-Lumpen-Fall" zuerst mit urteil vom 2. Juni 1959 nehmen.

Es galt, wir sozialistischer Verführungen kommen sie erwehren: die sowjetischen behörden hatten sich bemüht, unter den mehr wie drei Millionen deutschen Kriegsgefangenen, das zwischen 1941 und 1945 bei ihren gewahrsam gelangt waren, weltanschauliche Verbündete zu finden.

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Die zu diesem zwecke gegründeten Organisationen, etwa das Nationalkomitee Freies Deutschland, zu sein zwar spätestens mit Kriegsende 1945 aufgelöst worden. Doch das Versuch, die Kriegsgefangenen für ns Sache ns Sowjetunion zu gewinnen, es wurde unter anderem von "antifaschistischen Lageraktiven" fortgesetzt.

Der Fall ns Oberstleutnant Brookmann

In das Jahren über 1946 bis 1949 war der eben erst bei die bewaffnete kräfte übernommene Oberstleutnant Brookmann mit einem solchen "Lageraktiv" bei Berührung gekommen. Das Bundesverteidigungsminister betrieb daher ein Disziplinarverfahren gegen ihn, um feststellen kommen sie lassen, dass er wegen unehrenhaften Verhaltens als Wehrmachtssoldat in sowjetischer Gefangenschaft unwürdig sei, in der Bundeswehr zu dienen.

In ein mehrtägigen Hauptverhandlung ich werde es haben der Wehrdienstsenat ns Bundesdisziplinarhofs zwischen von 25. Mai und von 2. Juni 1959 mit schmutziger Wäsche kommen sie tun – im übertragenden zusammen im eigentlichen Sinne.

Brookmann, bevor dem Krieg erste preußischer Polizeibeamter, seit 1935 Berufsoffizier am Wehrmacht, zu sein 1945 aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden. Nachdem ns Amerikaner sich innerhalb Sommer 1945 ende Sachsen und thüringen zurückgezogen hatten, nimm es ihn ns Sowjets dennoch erneut bei Haft. Beachtung ein Lager in Frankfurt an der Oder ist eingetroffen Brookmann erst bei das an Fragen sozialistischer Schulung zentrale Krasnogorsk bei Moskau, dann in einige außerdem Kriegsgefangenenlager.

Vorträge um zu Reitsport und sowjetische Nachrichten

In den argwohn der Kameraden, mit dem kommunistischen Feind verbreitet Sache zu machen, rostig Brookmann nach das Feststellungen des Gerichts erstmals, weil das im lager Frankfurt/Oder nicht anzeigen unpolitische Vorträge um zu Reitsport gehalten, sondern sich auch wie Vorleser über Nachrichten betätigt hatte. Dies waren by sowjetischer seite vorgegeben. Während sich seine Kameraden empört über die Propaganda zeigt an ("Unerhört, das ist nicht wahr!") bekam sich Brookmann – deshalb Zeugen –, mit ns russischen Einflüsterungen hörbar identifiziert.

In seine Monaten in Krasnogorsk habe Brookmann zudem ns Kontakt zum bekannten General Rudolf Bamler (1896–1972) no gemieden – ns ehedem überzeugten Nationalsozialisten, das zum anhänger der stalinistischen Ordnung mutiert war, zunächst an der Gefangenschaft, dann wie Funktionär an der DDR.

Nach ns Entlassung im Jahr 1949 und das Übernahme an die bundeswehr 1956 gestartet für Brookmann ns Waschen das schmutzigen Wäsche. Wie er sich weil das seinen zuerst neuen Einsatz am Truppenübungsplatz Putlos vorstellte, wurde ihm dort erklärt, man lehne "jede dienstliche heu außerdienstliche Berührung" mit ihm ab – wegen seine kolportierten Benehmens in sowjetischer Gefangenschaft.

Neben ein Teilnahme bei kommunistischen bzw. Antifaschistischen Zirkeln ns Lagerführung wurde ihm u.a. Vorgeworfen, er verfügen über einen Offizierskameraden, "der feuchte Lumpen bei die Holzzacken eines ns Stalinbild einrahmenden Sowjetsterns zu Trocknen gehängt hatte, zum Entfernung der Lumpen ich fragte … mit das Drohung das Meldung von Vorfalls bei der Lagerleitung. Das soll ihm enthalten erklärt haben, seine Handlungsweise sei eine niederträchtige Verächtlichmachung von großen die gesellschaft Führers und lehrer aller Völker."

Bundesdisziplinarhof übt sich bei Aussagepsychologie

In der sich sieben Tage hinziehenden Berufungsverhandlung lösten sich dies und ist anders Vorwürfe jedoch weitgehend auf. Im fall des um zu Wäschetrocknen benutzten Stalin-Bildes konnte sich der Zeuge in der Befragung aufgrund das Gericht zeigen noch erinnern, dass Brookmann ihn an "scharfem Tone" zum Entfernung ns Textilien anfrage hatte.

Den Vorwurf, einer Antifaschist kommen sie sein, stützte ns nach anliegen der erhalt nicht. Denn einerseits war die "Empfindlichkeit des Russen" zu beachten, sollten die deutschen Offiziere innerhalb Lager ns Schändung einer Stalin-Ikone tatenlos zusehen. Auf der anderen seite sei nicht auszuschließen, das Brookmann ns Wort stammen aus "großen sozialen führen und Lehrer" in "ironischem Sinne" gebraucht hatte.

Das Urteil des Bundesdisziplinarhofs von 2. Juni 1959 (Az. WD 18/58) dokumentiert weitere, ähnliche Vorwürfe, die sich als Mischung das ende Gerücht, vager erinnerung und möglicher Zuschreibung fremder Handlungen darstellten: Mal verfügen über Brookmann ns Soldaten, der die erschien mit deutschen Landschaftsmotiven ausmalte, zu angewiesen, auch russische Motive zu pinseln. Mal bekam er Moskau zusammen „das Mekka zum alle Unterdrückten und Ausgebeuteten der kapitalistischen Welt“ bezeichnet. All das überzeugte die Richter nicht von üblen, antifaschistischen Anwandlungen.

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Charakterbilder der jungen Bundesrepublik

Ein Schlaglicht an den Zeitgeist des Jahres 1959 ergibt folgender Vorgang: zusammen die Lagerleitung einmal die Nachricht bekanntgab, das seien Massengräber von Opfern von deutschen Terrors bei der Sowjetunion aufgefunden worden, jawohl Brookmann geäußert: "Dies ist einer Schweinerei, mir schäme mich, jemals deutscher Soldat gewesen zu sein."

Im Urteil namens es zu diesem für ein Bundeswehrsoldaten ns Jahres 1959 potenziell ungebührlichen Gefühlsausbruch: "Der beschuldigte hat hierzu erklärt, eine derartige sprechen entspreche nicht seinem Charakter; das Senat hält deshalb den Vorfall an dem geschilderten Ablauf zum unwahrscheinlich. Innerhalb Übrigen muß man in Bewertung von Äußerung dieser nett sich von Entsetzens bewußt bleiben, ns die Entdeckung das Untaten der totalitären NS-Herrschaft damals allgemein hervorrief."

Insgesamt sah ns Gericht in dem Bundeswehroffizier "eine Persönlichkeit, die in jeder Lage kommen sie aktivem Einschreiten innerhalb Sinne ns Ordnung der gegenwärtig Verhältnisse neigt. In dieser richtung liegt auch seine durch Polizeidienst und Reitsport ich habe es geöffnet Begabung, das ihn sowohl zu rascher Anpassung wie zur Menschenführung befähigte."

Ein schöneres Wort ende Richtermund für ordnungsliebende Charaktere lässt sich kaum ausdenken. Wenig überraschend: ns Offizier ausblüten der bewaffnete kräfte erhalten.