Man muss auch gönnen können

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Foto: Schmidt Spiele

Was mag mir wohl in liebs­ten in der "klein & fein"-Reihe ende dem Hau­se Schmidt Spie­le? Ganz sicher nicht das klei­nen schwar­zen Filz­stif­te! Nein, das ist die nett und Wei­se wie der Groß­teil das Titel­na­men funk­tio­niert. Noch MAL!, eher SCHÖN CLEVER, verdoppelt SO ausgezeichnet – ns sind alles schon ech­te Hin­hö­rer. Durchaus unab­hän­gig über der spie­le­ri­schen Qua­li­tät can dabei einer MUSS sogar GÖNNEN KÖNNEN defi­ni­tiv mithalten.

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The­ma... folgt ns Tra­di­ti­on ns Rei­he: das ist kei­nes vorhanden.

Gestal­tung… stammt von Leon Schif­fer und kommt mit einer Ent­schei­dung daher, das ger­ne kon­tro­vers dis­ku­tiert wird. Denn die ein­zel­nen Kar­ten haben von Haus das ende klei­ne schwar­ze Fle­cken. Sie neh­men die folge ist einen bedingungen vor­weg, das frü­her hagen spä­ter ohne­hin ein­tre­ten wird. Aber ist das nun cle­ver heu eher das Gegen­teil? Denn so sieht das Spiel über Anfang in schon gebraucht aus, was manch einen häss­lich findet.


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dies­mal die klei­nen wei­ßen anstatt von der klei­nen schwarzen

Aus­stat­tung… Juhu, es gibt nicht als die klei­nen ner­vi­gen schwar­zen Filz­stif­te. So gibt es derzeit klei­ne ner­vi­ge White­board­mar­ker! zum die­se sogar ein ver­nünf­ti­ges Medi­um zu Beschrif­ten haben, zu sein die ein­zel­nen qua­dra­ti­schen Kar­ten beschich­tet, dafür dass man oben die­sen schrei­ben kann sein (ken­nen wir deswegen ähn­lich sogar schon ende SILVER & GOLD). Ns Kar­ten sind dabei an Punk­te-Kar­ten und Bonus-Kar­ten unter­teilt. In dem obe­ren bereich der Kar­ten befin­det wir eine kommen sie erfül­len­de Auf­ga­be, in dem unte­ren bereich dahin­ge­gen der bonus oder ns Punk­te­ge­ne­ra­tor, der in Erfül­lung ns Auf­ga­be akti­viert wird. Zusätz­lich kom­men das ein­zel­nen Kar­ten an ver­schie­de­nen Hin­ter­grund­far­ben daher, ns für vie­le Punk­te-Kar­ten wich­tigsind.

Ach ja, Wür­fel dür­fen an einem Spiel der "klein & fein"-Reihe auch nicht feh­len. Einer MUSS auch GÖNNEN KÖNNEN bie­tet jahr nor­ma­le W6-Wür­fel an, die in Far­be und Qua­li­tät bei die Wür­fel by GANZ SCHÖN ausgezeichnet erin­nern – was bezüg­lich das Wer­tig­keit nicht unbe­dingt eine posi­ti­ve Asso­zia­ti­onist.

Was aller­dings fehlt, ist ns typi­sche Schreib­block, in dem man nor­ma­ler­wei­se das Wür­fel­er­geb­nis­se notiert. Doch dazu hat man nun die zu beschrei­ben­den Kar­ten zum Ver­fü­gung. Die folge ist steht deshalb fest, das für man MUSS auch GÖNNEN KÖNNEN dem­nächst kei­ne Ersatz­blocks kauf wer­den müssen.


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Kar­te zum Kar­te ent­steht ns Raster

Ablauf… nach und nach erstellt man sich mit ns Kar­ten einer eige­ne Aus­la­ge an einem 3*3‑Raster. Kommen sie Beginn der Par­tie hat man daraus schon drei Kar­ten aus­ge­sucht, in dem Spiel­ver­lauf werden man sich dann wei­te­re Kar­te das ende dem offe­nen Ange­bot. Deshalb ist aller­dings innerhalb eige­nen Zug einen 3er- hagen 4er-Pasch notwendig.

Alter­na­tiv kommen sie ver­sucht man ns eige­nen Kar­ten mit Wer­ten kommen sie fül­len, wobei man natür­lich bestehen­de Vor­ga­ben erfül­len muss. Aller­dings kommt nun ns gro­ße Haken: man darf nor­ma­ler­wei­se die Kar­ten zusammen akti­ve Per­son zeigen dann beschrif­ten, einmal man das rest­li­chen frei­en Käst­chen voll­stän­dig befül­len kann. Als pas­si­ve Per­son, einmal man also nicht selbst in Zug ist, zulässig man dahin­ge­gen die Kar­ten auch dann mit Wer­ten ver­se­hen, wenn sie danach noch nicht voll­stän­dig aus­ge­füllt ist. Deswegen muss einer sich dem­nach bei den pas­si­ven Pha­sen das eige­nen Kar­ten damit Befül­len vorbereiten.

Doch deswegen ein­fach ist ns gar nicht. Das stellt sich näm­lich ns Fra­ge: kom­me mir über­haupt in den pas­si­ven Pha­sen zum Zug? die Ant­wort lie­fert ns genia­le Titel: nur wenn mir das akti­ve Per­son das auch gönnt! da der Ablauf ist fol­gen­der: morgen ich in Zug, wür­fe­le mich mit allen jahr Wür­fel. Can und wollen ich um zu eine Kar­te aus der Mit­te neh­men und / heu zusätz­lich sogar bestehen­de Kar­ten erfül­len, dann höre ich auf und ns Mit­spie­len­den schau­en an die Röh­re. Wollen ich dennoch wei­ter­ma­chen, dann kön­nen die Mit­spie­len­den am neu­en Wür­fel­wurf par­ti­zi­pie­ren, bei dem sie einen die­ser Wer­te für ihre Kar­ten ver­wen­den kön­nen. Nach maxi­mal drei­ma­li­gen Wür­feln endet dennoch der akti­ve Zug. Wenn ich nachher mei­ne Wür­fel nicht wirk­lich nut­zen kann, dann erhal­te ich ein klei­nes Trost­pflas­ter in dem mir ent­we­der zwei Wür­fel-Wer­te oben mei­ne Kar­ten ein­tra­gen can oder vom ver­deck­ten Nach­zieh­sta­pel mein glück ver­su­che und mit einen neu­en Kar­te even­tu­ell bergwerk Ras­ter erweitere.

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Am das ende gön­ne mir meist denSieg!

Das Spie­len­de wird dann ein­ge­lei­tet, wenn bei einem Mit­spie­len­den ns 3*3‑Raster voll­stän­dig aus­liegt. Nach einen letz­ten Run­de wer­den nachher die Punk­te-Kar­ten aus­ge­wer­tet, deren Vor­ga­ben bis dahin voll­stän­dig erfüllt sind.

Das gefällt mir nicht dafür gut: ns Spiel­prin­zip zu sein alles ande­re zusammen tri­vi­al und an den details recht sper­rig. Selbst in geüb­te­ren Run­den kam immer und immer wie­der wie­der­holt wer­den, evenards man denn nun Wer­te ein­tra­gen ermöglichen und everards nicht. Ns unre­gel­mä­ßi­ge Ablauf kann sein MAN MUSS auch GÖNNEN KÖNNEN somit schwer zugäng­lich – was aller­dings auch in der sub­op­ti­ma­len Anlei­tung liegt. Die­se ist ins­ge­samt schwer kommen sie erfas­sen und dau­ernd blei­ben Unklar­hei­ten vor­han­den. Das hat einer lan­ge zeit gebraucht, bis zu wir uns wirk­lich sicher fühl­ten, dass wir ist gut nach den rich­ti­gen regeln spie­len. Bei der Anlei­tung wäre die folge ist viel­leicht einer voll­stän­dig doku­men­tier­ter Spiel­zug einer ech­te Hil­fe gewe­sen, um herum den Spiel­ver­lauf und ns ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten bes­ser zu ver­ste­hen. Eben­falls wäre das sicher sind nicht Feh­ler gewe­sen, ns klei­ne Über­sicht bei der Ende ns Anlei­tung allen Spie­len­den zusammen sepa­ra­te Spiel­hil­fe bei die Hand kommen sie geben (bspw. In der Rück­sei­te ns Zähl­kar­te, das wäh­rend ns Par­tie ohne­hin kei­ne Funk­ti­onhat).


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was nicht passt, passt mit derZeit

Ein wenig hat man ns Gefühl, dass MAN MUSS auch GÖNNEN KÖNNEN im Hau­ruck-Ver­fah­ren oben den Markt gebracht wur­de. Denn in Erst­auf­la­ge ergibt es ns paar klei­ne­re Pro­ble­me. Ns Inlay mit ns Wür­fel­ab­la­ge ist bspw. Zu hoch, deshalb dass der Papp­strei­fen für die Wür­fel­aus­la­ge die­ses in Schlie­ßen der box nach unter drückt. Die­ser Papp­strei­fen wie­der­um ist nicht aus­rei­chend lang dimen­sio­niert. So can man die Kar­ten nicht pass­ge­nau bei die ent­spre­chen­den Berei­che aus­le­gen, was doof aus­sieht. Bei­des zu sein klei­ne Män­gel, ns sich defi­ni­tiv nicht in das eigent­li­che spiel aus­wir­ken. Zusätz­lich hat ns Ver­lag ange­kün­digt, dass die­se Klei­nig­kei­ten in den nach­fol­gen­den Auf­la­gen nach­ge­bes­sert wer­den sol­len. Was sich dabei aber lei­der wohl nicht ändern wird, ist ns Qua­li­tät der Stif­te. Die­se zu sein frag­wür­dig. Wunderschönen nach kur­zer Zeit jawohl zwei ns vier Stif­te nicht als ver­nünf­tig geschrie­ben und ich jawohl wie­der auf mei­ne Stan­dard­stif­te zurück­ge­grif­fen, ns ich mitt­ler­wei­le für ns meis­ten Spie­le die­ser nett benut­ze. Hier wür­de ich mir eher all­ge­mein in der Bran­che ver­nünf­ti­ge­re Stif­te wün­schen (posi­ti­ve Aus­nah­me zu sein die abwisch­ba­ren Stif­te von Nürn­ber­ger-Spiel­kar­ten-Ver­lags).


Das Spiel selbst weiß kommen sie gefal­len – aller­dings muss einer sich natür­lich mit kommen sie immensen Glücks­an­teil abfin­den. Die­ser geben sie sich logi­scher­wei­se weil das Wür­feln an sich. Aber er ich werde ver­stärkt aufgrund die Zufäl­lig­keit, wel­che Kar­ten wann an der Aus­la­ge erschei­nen. Zum man­che Mit­spie­len­den lie­gen dort das opti­ma­len Kar­ten aus, weil das ande­re passt bitte zusam­men. Deshalb stra­te­gisch man in Zusam­men­stel­lung das eige­nen Aus­la­ge vor­ge­hen soll­te, deshalb sehr zu sein man über den weni­gen kommen sie Ver­fü­gung ste­hen­den Kar­ten abhän­gig. Das hat mich ins­be­son­de­re innerhalb Solo-Spiel gestört, was mich aber auch durch das auf­ge­setz­ten Kam­pa­gnen-Modus nicht über­zeugt hat. Das ist mir aber letzt­lich sogar egal, da ich man MUSS auch GÖNNEN KÖNNEN ohne­hin am liebs­ten zusam­men mit Men­schen spie­len möchte.

Das vergnügen mir gut: einer MUSS sogar GÖNNEN KÖNNEN spielt natür­lich mit unse­ren nie­ders­ten Gefüh­len. Hmm, eigent­lich wür­de mir ja ger­ne noch zeit wür­feln. Aber dann stau­ben die ande­ren wunderschönen wie­der ab! Nee, nee, mich höre nachher doch mal auf... By wegen geben sie ist seli­ger denn neh­men – hier wird gern geschehen gegönnt! Aber oben Dau­er wird einer mit die­ser Hart­her­zig­keit nicht breit kom­men. Spä­tes­tens wenn die eige­nen Kar­ten voll­ge­schrie­ben und man einer 3er- hagen 4er-Pasch weil das neue Kar­ten benö­tigt, wille oft­mals ns Wurf­wie­der­ho­lung nötig – und end­lich kön­nen die ande­ren Spie­len­den par­ti­zi­pie­ren. Die sind natür­lich immer dar­an inter­es­siert, dass neu gewür­felt wird, wes­we­gen oft­mals sogar laut­stark Rat­schlä­ge gege­ben wer­den, was denn noch dafür alles im aktu­el­len zug mög­lich wäre. Wie man das heut­zu­ta­ge von den meis­ten Roll-and-Wri­te-Spie­len gewohnt ist, gibt es auch bei MAN MUSS sogar GÖNNEN KÖNNEN kaum Pausen.

Beim Zusam­men­stel­len der eige­nen Aus­la­ge lernt man übri­gens schnell, das man neue Kar­ten no wahl­los neh­men und anord­nen soll­te. Die Devi­se lau­tet: augen auf bei der Kar­ten­aus­wahl! das ist wunderschönen span­nend, inbegriffen die eige­nen Ent­wick­lung kommen sie beob­ach­ten. Irgend­wann ich denke es wäre es klick und man erkennt, dass die Boni zwar wunderschönen sind, aber am Ende kei­ne Punk­te brin­gen. Nachher macht es ns zwei­tes mal klicken und man rea­li­siert, wie schwer die Punk­te­kar­ten ohne die Boni zu erfül­len sind. Die Kunst ist es also, bei­de Kar­ten­ty­pen an Waa­ge zu hal­ten. Enthalten wer­den ganz unter­schied­li­che Her­an­ge­hens­wei­se ermög­licht, deshalb dass man sogar immer das Gefühl hat, das die Mit­spie­len­den ande­re Wege gehen wie man mich beschrei­tet. Trotz­dem soll­te man ns Ande­ren natür­lich nie aus den augen ver­lie­ren. Einer­seits can es sein, dass die­se oben die glei­chen Far­ben spie­len als man es selbst macht, ande­rer­seits kann man viel­leicht sogar zusätz­li­che Wür­fel­ver­su­che wagen, wenn das Mit­spie­len­den durch feh­len­de kostenlos Käst­chen ohne­hin kaum im eige­nen bahn schnor­ren können.


Ich per­sön­lich can der gra­fi­schen Gestal­tung übri­gens eini­ges abge­win­nen. Mir fin­de die­ses "dre­cki­ge" entwurf cle­ver, da drüben die Kar­ten frü­her hagen spä­ter ohne­hin schwar­ze Fle­cken auf­wei­sen wer­den. Ich weiß, das man das auch anders sehen kann. Noch im End­ef­fekt ist das Geschmacks­sa­che. Fest­hal­ten kann sein man aber, das die Gestal­tung gut funk­tio­niert und das Farb­fehl­sich­ti­gen in mei­nen Run­den zum kei­ne Pro­ble­me hatten.

Fazit: man MUSS auch GÖNNEN KÖNNEN macht es einem nicht leicht, ins Spiel zu kom­men. Das Regeln klein­tei­lig und nicht wirk­lich intui­tiv kommen sie erfas­sen. Wer sich in nicht abschre­cken lässt, wird dennoch mit ein span­nen­den Roll-and-Wri­te-Spiel belohnt, an dem man end­lich mal ns eige­nen Zie­le mich zusam­men stel­len kann. Jetzt müs­sen zeigen noch das Wür­fel rich­tig rol­len – oder das müs­sen gön­ner­haf­te Mit­men­schen am Tisch sitzen.

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TitelMan muss auch gön­nen können
AutorUlrich Blum und JensMerkl
Illus­tra­tio­nenLeon Schif­fer
Dau­er30 bis 45 Minuten
Spie­le­ran­zahl1 bis 4 Spieler
Ziel­grup­pewür­feln­de Ken­ner­spie­ler
Ver­lagSchmidt Spie­le
Jahr2020

Ich bedan­ke mich an Schmidt Spie­le für das Bereit­stel­lung einer Rezen­si­ons­ex­em­plars. Ich morgen mir sicher, dass aufgrund die­se Bereit­stel­lung mei­ne Mei­nung nicht beein­flusst wur­de. Die Bespre­chung spie­gelt mei­ne gemach­te Erfah­rungwider.


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