Grüne Wollen Einfamilienhäuser Verbieten

Ist ns Einfamilienhaus ist ns Auslaufmodell? Nach kommen sie Spiegel-Interview von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die Diskussion in Schärfe zugenommen. Experten als KIT-Professor markus Neppl sehen das Thema differenzierter.


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Zersiedelte Landschaft: Neubaugebiete mit Einfamilienhäusern dehnen sich schon seit Jahrzehnten um die historisch Ortskerne ende und beanspruchen immer mehr Naturraum. Das bild zeigt ns Baden-Badener Rebland mit Neuweier im Vordergrund. Foto: Ulrich Coenen
Traum hagen Alptraum? die Stuttgarter Architekturkritikerin Ursula Baus hat Einfamilienhäuser beim Neujahrsempfang von Bundes deutsch Architekten (BDA) an Baden-Baden 2011 wie „Wüstenrot-Warzen“ bezeichnet. Ns Grünen in Köln fordern das gleiche das das ende dieses Bautyps.


Anton Hofreiter und ns Spiegel-Interview

Anton Hofreiter, ns Fraktionschef der Grünen im Bundestag, hat an einem interview mit kommen sie „Spiegel“ eine Debatte angeheizt, ns es in seiner Partei bereit lange gibt. Unter sonstiges meinte Hofreiter: „Einparteienhäuser verbrauchen mehrfach Fläche, viele Baustoffe, viel Energie, sie sorgen zum Zersiedelung und damit auch für noch mehr Verkehr.“

Das besorgt für einer Sturm ns Entrüstung, bevor allem bei CDU und FDP. Nach zum Vorschlag für ein „Veggie-Day“ wille sich die Grünen erneut als Verbotspartei profilieren. Grünen-Chef Robert habeck distanzierte sich an einer Pressekonferenz. Das werde in Deutschland auch weiterhin Einfamilienhäuser geben.

Die mandico.net hatten bei diesem artikel bereits im august 2020 von die Zukunft das Einfamilienhäuser in Deutschland ausführlich berichtet. Dieser Gebäudetyp ist nicht nur in der Politik, aber auch in Architekten, Stadtplanern und Architekturkritikern umstritten.

Du schaust: Grüne wollen einfamilienhäuser verbieten


Damit stehen sie nicht allein. Ns Argumente seit jahren dieselben. Sie werden innerhalb Baukulturbericht 2018/19 „Erbe – dauer – Zukunft“ das Bundesstiftung Baukultur thematisiert. Flächenverbrauch, Verkehrsaufkommen weil Pendler und die meist schlecht städtebauliche Gestaltung der Neubaugebiete werden aufgelistet.

grün wollen Wohngemeinschaften zum Rentner

In ns Millionenstadt köln wollen ns Grünen das Einfamilienhaus mit radikalen ideen ablösen, über die ns Kölner stadtanzeiger 2019 detailliert berichtet hat. Wohnung sollen oben bereits versiegelten Flächen zusammen Industriegebieten entstehen. Parkplätze, Straßen, Gleise und Supermärkte kann sein überbaut werden. Sogar Hochhäuser werden zusammen Alternative gehandelt.

Unter zum Begriff Downsizing fordern ns Grünen, das sich personen mit weniger Wohnraum begnügen. Rentner ich könnte beispielsweise bei Wohngemeinschaften leben.


markus Neppl, Professor weil das Stadtquartiersplanung bei der KIT

Markus Neppl, Professor zum Stadtquartiersplanung am Karlsruher Institut zum Technologie (KIT), geht das Verbot by Einfamilienhäusern kommen sie weit. „Diese Typologie-Diskussion bringt uns nicht weiter“, findet er. „Das Entweder-Oder ist totaler Quatsch.“

Geschosswohnungsbau fit nach ansicht des Stadtplaners nicht an dörflich geprägte Stadtteile. „Dadurch entsteht einer Riss kommen sie gewachsenen Ortsstruktur, es bilden sich Ghettos“, warnt er. „Städtebaulich und architektonisch ist Geschosswohnungsbau auf dem stadt fast no möglich.“


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Ikonisch: ns Reihenhäuser über Walter Gropius bei der Dammerstock-Siedlung bei Karlsruhe das ende dem jahr 1929. Foto: Ulrich Coenen

Neppl nennt auch die Probleme des Einfamilienhauses. Die Grundstücksgrößen sind von 1000 Quadratmetern an den 1960er jahr wegen der hohen Grundstückspreise oben 200 bis 350 quadratmeter geschrumpft. An diesen kleinen Parzellen in endloser Aneinanderreihung laub sich kaum gute Architektur verwirklichen.

Gleichzeitig müssen ns Bauherren 500.000 bis 800.000 euro investieren. Aber ist ns Interesse groß. „Ich weiß von einem Bürgermeister das ende dem landkreis Karlsruhe, das sich an 50 Baugrundstücke 500 potenzielle Bauherren beworben haben“, sprechen Neppl.

Der Bühler oberbürgermeister Hubert Schnurr zu sein einer ns wenigen deutsch Ratshauschefs mit einem Diplom als Architekt. Sogar er warnt bevor einer Verteufelung ns Einfamilienhäuser.


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bei den Formen der traditionellen Moderne wurde bei der zustimmung Dammerstock in Karlsruhe nach 1933 weitergebaut. Foto: Ulrich Coenen

„Man muss dieses Thema differenziert betrachten“, fordert er. „In ns Stadtzentren ist Geschosswohnungsbau sinnvoll. An Bühl verstehen wir allenfalls bei Randbereichen noch Reihen- oder Doppelhäuser genehmigen. Bei den dörflich geprägten Stadtteilen kann sein ich mir noch nur bei den Ortszentren Geschosswohnungsbau vorstellen, um zum beispiel einen Platz kommen sie fassen. Ansonsten sind noch dort im Hinblick an die kleinteilige struktur Einfamilienhäuser, kein problem ob freistehend oder zusammen Doppel- hagen Reihenhäuser, angemessen.“


hubert Schnurr, Oberbürgermeister an Bühl und Architekt

Das zutreffend nach befürchtung von Schnurr nicht anzeigen für Mittelstädte wie Bühl, sondern auch für Großstädte zusammen Karlsruhe, wo er vor seiner Zeit in Bühl wie Stadtbaudirektor arbeit war. „In Höhenstadtteilen als Grünwettersbach bleibt das einfamilienhaus die das beste Lösung“, bedeutet Schnurr. „Entweder-Oder ist totaler Quatsch. Und bei den zahlreiche Gebieten, für ns es keinen wirksam Bebauungsplan gebe, rechtlich sogar gar nicht möglich.

Fred Gresens, Bezirksvorsitzender das Architektenkammer Südbaden, ist jeder weiß für seine knallharten forderungen nach einer deutlichen Nachverdichtung in der stadt und oben dem Land, um herum den in Baden-Württemberg notfall benötigten Wohnraum kommen sie schaffen. Mit ein Verbot by Einfamilienhäusern can er sich aber noch nicht anfreunden.

„Das einfamilienhaus hat seine Berechtigung, weil das einen anforderungen gibt“, konstatiert er. „Um eine Kompensation weil das solche Neubaugebiete kommen sie schaffen, sollten die Ortszentren aber anscheinend dichter werden. Das gilt sogar für Dörfer, in denen ich mir einer gewisse Urbanisierung eingeführt kann. Drei Geschosse vertretbar.”


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Wolkenkuckuckshaus von ÜberRaum Architects (London) an Seebach im Ortenaukreis: ns Einfamilienhaus werden 2017 ns Hugo-Häring-Auszeichnung des Bundes deutscher Architekten (BDA). Foto: Ulrich Coenen

Dass das Einfamilienhaus keineswegs out ist, zeigen neue Buchveröffentlichungen und Ausstellungen, beispielsweise die mehrere beachtete Schau „Kleine häuser - groß Thema“ bei der Architekturgalerie am Weißenhof in Stuttgart 2018. „Mag sein, das es weder ns Liebling das Architekturkritik noch ns der Stadtplanung ist - die Zahl das Einfamilienhäuser bei Deutschland wächst noch stetig“, stichelten das Ausstellungsmacher.

die Zahl das Einfamilienhäuser zunahme und erhöht sich

Die antragszahlen der Bundesstiftung Baukultur innerhalb Baukulturbericht bestätigen sie den Eindruck. Gab das 2004 14,4 millionen von menschen Einfamilienhäuser an Deutschland, deshalb waren es zehn jahre später schon 15,5 Millionen. Ns sind 83 Prozent der Wohngebäude in der Bundesrepublik, ns aber zeigen 46 Prozent der Wohnungen beherbergen. Das Baukulturbericht 2018/19 geht von rund 146.000 neuen Ein- und Zweifamilienhäusern pro jahr aus.

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ns Wohnhaus eines Kunstsammlers im Schwarzwald wurde nach einer Entwurf ns Bühler Architekt schneidbrett Bechtold 2011 erbaut. Es wurde von dem Bund deutsch Architekten ausgezeichnet. Foto: Ulrich Coenen

Der brandneue Baukulturbericht 2020/21 gemeldet sogar, das Wohnungen vermehrt nicht in den Metropolen entstehen, jedoch wegen das bezahlbaren Baulandpreise überwiegend wie Einfamilienhäuser abseits der stark nachgefragten Ballungszentren, auch an Baden-Württemberg. Anfang 2019 sei also die nummer genehmigter Einfamilienhäuser gestiegen, inzwischen die zahl genehmigter Mehrfamilienhäuser und wohnungen zurückgegangen sei.

Jeder fünf Bauherr will laut Baukulturbericht erklären neu bauen und keinen das reichlich vorhandenen Bestandsbauten kaufen. Das Übernachten Probleme mit sich. In Nordrhein-Westfalen soll so 2025 jeden fünfte getrenntes gehäuse leer stehen.


urban Knapp, Vorsitzender von Bundes deutsch Architekten an Baden-Baden

Urban Knapp, Vorsitzender das BDA-Kreisgruppe Baden-Baden/Rastatt/Ortenaukreis, sieht die „Sehnsucht nach ns eigenen vier Wänden tief an unserer anbaus verwurzelt“. „Anstatt klare put in order Vorgaben kommen sie machen, verabschiedet einer landauf landab außerdem Bebauungspläne das kilometerweise Architekturbanalität in Neubaugebieten vorgeben“, klagt er. „Mit klein Abweichungen ist alles in dem selben Rhythmus Haus-Carport / Carport-Haus. Ns Ergebnis zu sein meist Banalität.“

heinrich Klotz spottet von „Die röhrenden Hirsche das Architektur”

Uninspirierte Zweckbauten neben Fertighäusern in dem amerikanischen Südstaatenstil oder pseudohistorisierenden hütte mit Erker und Butzenscheiben, als sie heinrich Klotz, ns der Gründungsdirektor ns Zentrums weil das Kunst und Medientechnologie (ZKM) bei Karlsruhe, schon 1977 an seinem berühmten Essay „Die röhrenden Hirsche das Architektur“ beschreiben hat, sind nicht attraktiv.


ns Einfamilienhaus von Architekten richard Stihler in Lahr es wurde 2005 vom Bund deutsch Architekten (BDA) ausgezeichnet. Foto: Ulrich Coenen

Die wenigen gelungenen Beispiele, die der BDA für das Hugo-Häring-Preis zusammen wichtigstem Architekturpreis bei Baden-Württemberg alle drei Jahre sucht, seltene Ausnahmen. Tröstlich ist allerdings, dass Geschosswohnungsbau die meiste zeit noch Äußerst viel weniger Qualität hat.

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Lesetipp: (K)ein Idyll – das Einfamilienhaus

„Eine Wohnform an der Sackgasse?“ anfragen Stefan Hartmann in dem Untertitel seines neuen Buches „(K)ein Idyll – das Einfamilienhaus“. Ns Schweizer journalist tut das, was eigentlich Architekturhistoriker tun sollten. Er schreibt eine Baugeschichte dieses Bautyps seit von 19. Jahrhundert und füllt zum eine Forschungslücke.

Hartmann schlägt den Bogen von der Blütezeit ns Einfamilienhauses in den 4 Nachkriegsjahrzehnten bis in die schwierige Gegenwart. Er bezeichnung die Schattenseite dies Bauaufgabe mit hohem Flächenverbrauch, Zersiedelung und Pendlerverkehr. Er berichtet von ns Renaissance ns Städte ab ns 2000er Jahren, die zum Land zu schaffen macht, und das Überalterung der Eigentümer das Einfamilienhäuser. Ns möglichen Abriss und ns Nachverdichtung der Einfamilienhaus-Quartiere thematisiert der autor zwar, can sich noch nicht ja wirklich mit dies Idee anfreunden. Sei sei dies eine aufgabe der nächsten Generation, meint er.

Hartmann (Jahrgang 1951) wohnt selbst in einem Einfamilienhaus. Der Auszug aus diesem klein Paradies mit schönem Garten das ende Altersgründen ist für ihn derzeitige noch kein Thema. Es Überreste immer die Hoffnung, dass die Kinder das Haus ns Eltern übernehmen.

Stefan Hartmann: (K)ein Idyll – ns Einfamilienhaus - einer Wohnform in der Sackgasse, 176 Seiten, Triest verlag (Zürich), 39 Euro.