BUNDESPARTEITAG DIE LINKE 2018

Das Kräfteverhältnis bei der Linken hat sich verschoben. Ns Mitgliedschaft zu sein westlicher und jünger geworden. Das hat Auswirkungen.

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Janine Wissler und susanne Hennig-Wellsow hoffen oben einen Aufbruch für ns Linkspartei Foto: bernd von Jutrczenka/dpa

BERLIN mandico.net | Für eine Siegesrede waren das ungewöhnliche Sätze. Ihre Partei wahrscheinlich „oft Äußerst anstrengend und manchmal auch ziemlich nervig“, sagte Janine Wissler. Da drüben würde sich bisweilen über Dinge ns Köpfe heißgeredet, „die sind nicht Außenstehender versteht, manchmal nicht mal wir selbst“. Und dann forderte das 39-jährige Hessin: „Lasst uns dies Parteitag zusammen Aufbruch nutzen!“

Kurz vor ihren selbstkritischen Worten zu sein Wissler und die 43-jährige Thüringerin susanne Hennig-Wellsow am Samstag zu neuen Vorsitzenden der Linkspartei auswahl worden. Sie übernehmen eine Partei in schwerem Fahrwasser. An den Umfragen rangiert sie derzeit anzeigen noch zwischen 6 und 8 Prozent. Wenn sie nicht aufpasst, könnte dort die Fünfprozenthürde bis um zur bundestagswahl noch in bedrohliche nähe rücken.


Auf kommen sie Parteitag schien ns Ernst das Lage erkannt worden zu sein. So zivilisiert zusammen diesmal gingen die rund 540 Delegierten wohl noch noch nie miteinander um – was nicht nur am digitalen Format gelegen haben dürfte. An persönliche attacke wurde weitgehend verzichtet, in zahllosen Wortbeiträgen stattdessen das Zusammenhalt betont. Der Wunsch, ein Schlussstrich kommen sie ziehen unter die quälenden und die meiste zeit öffentlich ausgetragenen Streitereien das vergangenen Jahre, war unübersehbar. „Wir alle sind in diese politische partei eingetreten, da wir uns empören über Armut, weil wir Ungerechtigkeit nicht hinnehmen wollen, weil wir ns Krieg verachten und weil uns wissen, dass der Faschismus nie anderer siegen darf“, formulierte Wissler das gemeinsame Basis.

Das meint keineswegs, dass es no weiterhin gravierende inhaltliche Konflikte geben würde. Aber sie wurden weil das linke Verhältnisse diesmal pfleglich ausgetragen. Das zeigte sich no zuletzt bei der spannendsten Personalie in dem Parteitag: das Kandidatur des Verteidigungspolitikers matthias Höhn gegen den Friedenspolitiker tobias Pflüger ca einen der sechs Plätze zusammen stellvertretende Parteivorsitzende. Sie stehen für eine unterschiedliche Ausrichtung ns Partei: derweil Höhn dafür plädiert, unter bestimmten zustand die beteiligung der Bundeswehr an Blauhelmeinsätzen kommen sie befürworten, gelehnt Pflüger innerhalb Einklang mit kommen sie Parteiprogramm jegliche Bundeswehrauslandseinsätze kategorisch ab.

Mit 54,2 Prozent konnte sich Pflüger behaupten, herausforderer Höhn unterlag mit 41,6 prozent – was aber weder zu Triumphgeheul bei den einen, noch zu Wut und Tränen in den anderen führte. Das gehe er gut, sprechen Höhn in Nachfrage das mandico.net. Das Zustimmung zum ihn zeige, das er an der Partei sind nicht Einzelmeinung vertrete. Ihm gehen es vor allem darum, ob das Linkspartei willig sei zu regieren, meinte Höhn. „Und einer Partei, das Dogmen bevor sich her trägt, gummi keine Regierungswilligkeit aus.“ Die diskutieren über ns richtigen friedenspolitischen straße wird weitergehen.

Partei in dem geografischen veränderung

Rund 60.350 mitglieder zählt die Linkspartei. In den mager neun jahr mit katja Kipping und bernd Riexinger als Vorsitzenden hat sie sich stark demografisch gewandelt. Bei der Verabschiedung ns beiden bei der Freitagabend punkt Bundesgeschäftsführer jörg Schindler in 27.700 Neueintritte während ihrer Amtszeit hin. Unerwähnt tonhöhe er, dass die linke party trotzdem heute rund 3.400 Mitglieder kleiner hat.


Das lügen daran, dass die vielfach still DDR-geprägte Mitgliedschaft in dem Osten stark geschrumpft ist, und aber weniger weil Austritte als durch Todesfälle. Ns Sonderfall berlin nicht mitgerechnet, kamen 2012 still 51 Prozent der Mitglieder aus dem Osten, heute es nur noch 38 Prozent. Größter Landesverband ist inzwischen nicht als Sachsen, sondern Nordrhein-Westfalen, gefolgt stammen aus urbanen Ost-West-Stadtstaat Berlin. Das Partei ist westlicher geworden, bevor allem dennoch jünger.

Das hat Auswirkungen auf die Auseinandersetzungen bei der Partei. Es sind nicht mehr die alt Ost-West-Schlachten das ende den Anfangsjahren, die schlagen werden. Ns östlichen nationalverband sind nein über verbreitet SED- und PDS-Zeiten zusammengeschweißter Block mehr, der monolithisch ein ihnen kulturell völlig fremden Westlinken gegenübersteht. Kipping und Riexinger haben es geschafft, ein neues Parteizentrum kommen sie etablieren, ns sich nicht mehr geografisch verorten lässt. Von ihm werden auch ihre Nachfolgerinnen Janine Wissler und susanne Hennig-Wellsow getragen.

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Verschiebung ns innerparteilichen Kräfteverhältnisse

Die innerparteilichen Kräfteverhältnisse haben sich verschoben, weg sowohl über dem Ostfrontmann dietmar Bartsch als auch über dem Duo Oskar Lafontaine und sahra Wagenknecht, ns sich lange Zeit in die westlichen Landesverbände werde haben stützen können. Sogar der Versuch ns einstigen Antipoden, sich mittels eines taktischen Bündnisses weiter entscheidenden Einfluss kommen sie sichern, ich arbeite zwar noch als schlecht zusammen recht an der Bundestagsfraktion, ist andernfalls aber gescheitert.

Die An­hän­ge­r:in­nen­schaft von bartsch ist geschwächt, die von Wagenknecht geradezu marginalisiert. Das Irrungen und Wirrungen der früheren Bundestagsfraktionsvorsitzenden nicht nur bei der ns Flüchtlings- und Einwanderungspolitik haben ihre innerparteiliche basis massiv schmelzen lassen.

Das zeigt an sich in den Vorstandswahlen, in denen sich bei der großen Mehrzahl Kan­di­da­t:in­nen drücken konnten, ns sich weder zusammen „Bartschist:innen“ noch wie „Wagenknechtianer:innen“ verorten lassen. Mit den Altlinken ralf Krämer von der Sozialistischen linke seite und zum Cuba Si-Aktivisten Harald Grünberg verloren zwei prominent Wagenknecht-Unterstützer von ihnen Posten. Anstatt von prägen nun junge „Bewegungslinke“ wie Ates Gürpinar, bettina Gutperl, Lorenz Gösta Beutin, Birgül Tut, Janis Ehling hagen Daphne Weber den neuen Vorstand.

Großer erfolg für „Bewegungslinke“

Die „Bewegungslinke“, ns noch junger Zusammenschluss innerhalb das Partei, der bis jetzt im Strömungsstrudel ns Linkspartei sind nicht Rolle gespielt hatte, ist das eigentliche Gewinner das der Wahlen. Alle 20 der by der „Bewegungslinken“ unterstützten Kan­di­da­t:in­nen wurden in den 44-köpfigen Parteivorstand gewählt, um zu stellen sie also ist gut fast die Hälfte der Mitglieder. „Wir waren selbst ein klein überrascht“, davon sagt die bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke ende Bayern, die den Zusammenschluss 2018 mit ins roh gerufen. Man sei ja nur noch innerhalb Aufbau.


Die „Bewegungslinke“ verdankt deine Gründung indirekt karneval und der von ihr mitgegründeten „Sammlungsbewegung Aufstehen“. Dann tobte zwischen der Fraktionsvorsitzenden und ns Parteispitze ein offener argumente um das Ausrichtung Linkspartei: Soll sie nicht weiter offene grenze und Rechte weil das Minderheiten fordern, sondern sich bevor allem Über heimische „klassische“ Ar­bei­ter:­in­nen­mi­lieu sowie um zur AfD abgewanderte Wäh­le­r:in­nen bemühen?

Die „Bewegungslinke“ lehnt solch eine Verengung ab. „Unsere aufgabe ist das nicht, das ostdeutsche Hartz-IV-Empfängerin und das geflüchteten Jugendlichen, den VW-Arbeiter und ns Klimabewegte, ns ukrainischen Paketboten und den transsexuellen bussmann gegeneinander auszuspielen“, begründete ns Raul Zelik, einen ihrer Gründer:innen, in dem Parteitag. Büste Riexinger hat so den einig sperrigen Begriff „verbindende Klassenpolitik“ geprägt.

Aktivistischer sich nähern

„Dass wir wie Linke gleichermaßen BlackLifeMatters, Fridays weil das Future und Gewerkschaften unterstützen, scheint mich mittlerweile common sense kommen sie sein“, weg Gohlke. Viele der inzwischen 700 mitglieder seien junge Leute, die bevor dem Parteieintritt schon in sozialen Bewegungen aktiv waren, Leute, die klein Bock in „Sitzungssozialismus und Hinterzimmer“ hätten. Auch die streit über durchführbarkeit Regierungsbeteiligungen steht no ganz oben oben ihrer Tagesordnung.

Es zu sein also mehr dieser aktivistische Ansatz wie das konkrete Thema oder gar Ideologie, was die „Bewegungslinken“ eint. Oben dem Parteitag warben sie sowohl für ns Verdi-Organizerin Jana Seppelt als auch für das Ende-Gelände-Aktivisten maximilianer Becker. Beide nun Mitglieder in dem Linken-Vorstand.

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Der Ostreformer bartsch zeigt wir bemüht, wir mit das neuen Parteiführung zu arrangieren. Demonstrativ stellte sich ns Bundestagsfraktionsvorsitzende hinter Wissler und Hennig-Wellsow. „Lasst uns positiv von unser Spitzenpersonal reden“, gab er wie Parole aus. Wagenknecht höhe sich auf dem Parteitag hingegen no blicken. Einer positives Wort von die Neuen in der oberteil ist by ihr bis jetzt nicht überliefert.