3. WELTKRIEG FILM

Zur diskutieren des Fernsehfilms »Der dritte Weltkrieg«, die 22.15 ansehen im zdf stattfindet, war auch Markus Wolf eingeladenen worden. Nachfolgend seine Antwort bei den Filmschöpfer, das er uns freundlicherweise zur ausgabe überließ.

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Sehr geehrter professor Knopp, sie haben mich vorgeschlagen, im Anschluß an den vom ZDF am 1. Dezember ausgestrahlten film »Der dritte Weltkrieg« in einer besprochen teilzunehmen. Dies bekam zur Voraussetzung, daß mir »dem Verlauf ns Szenarios grundsätzlich zustimmen« könne. Mich schock nicht so sehr das Anmaßung einer derartigen Bedingung, sondern daß sie in Kenntnis ns Films meine Teilnahme weil das möglich gepflegt haben.

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Sicher wäre ich bereit und an der lage gewesen, kommen sie den in der Nachkriegsgeschichte wiederholt gegebenen situation etwas kommen sie sagen, in denen die schlimmsten Szenarien einer militärischen Eskalation bis zum nuklearen

Schlagabtausch verständlich waren. Ns Thema das Realität heu Fiktion das gegenseitigen Bedrohung zu sein nicht zeigen interessanter Diskussionsstoff, das gäbe sogar ausreichendes zutat für eine »historische Simulation«. Allein die in jüngster Zeit in Großbritannien freigegebenen und bisher bei Deutschland gerade genug beachteten Geheimdokumente über die über den Westmächten geplant Operation »Live Oak« könnten deshalb eine realistische grundlage abgeben. Dagegen holt Ihr film sämtliche Klischees ende der Mottenkiste des Kalten Krieges hervor. Er bedient Emotionen, das Wachhalten das Überwindung der andauernden Teilung so schwierig macht.

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Die darstellung der Ausgangslage im zusammengebrochen 1989 suggeriert die sogar vom zdf verbreitete Unwahrheit neu, ns Ausbleiben von Blutvergießens in der, DDR wahrscheinlich ausschließlich oben den Willen von damals in der Sowjetunion herrschenden Friedensretters zurückzuführen. Ns Wunden der zeit Vorgänge, das zur Einverleibung ns Territoriums der DDR in das Militärbündnis ns NATO führten,

sind noch kommen sie frisch, um derartig leichtfertig Salz in sie zu streuen. Es waren durchaus nicht Betonköpfe, die in Moskau ein ist anders Szenario das friedlichen Vereinigung deutschlands ohne Ausweitung ns NATO für möglich hielten. Abgesehen über der Ausgangslage und einäugigen sicht auf 1989 könnte ihr Film ns Zeit entstammen, wie sich 1979/1980 beide Militärblöcke überboten, der ist anders Seite das Bedrohung kommen sie unterstellen. Für das NATO lieferten das sowjetischen SS-20 ns Anlaß von Stationierung ns Pershing-2 und Cruise Missiles, zum Moskau der NATO-Doppelbeschluß für ns erstmalige Stationierung atomarer Waffen in deutschem Boden. Der von der Rüstungslobby inspirierte und über Sternenkriegsszenarien faszinierte USA-Präsident wäre über Ihrem Film betäubte gewesen. Nicht nur, daß der dargestellte Osten ganz seinen Vorstellungen von »Reich von Bösen« entspricht, das russischen Akteure und der DDR-Oberst importieren durchweg über ausgemachten Finsterlingen verkörpert, ganz : ön Gegensatz zu den properen NATO-Offizieren und Diplomaten. Und natürlich gewonnen letztlich das NATO oben dem Schlachtfeld die Oberhand über den maroden davonlaufenden Gegner

Über Ihre andere Serien tun können man, sehr geehrter herr Professor, diskutieren und diskutieren. An einer ihr Gesprächsrunden habe ich, zusammen Sie wissen“, teilgenommen. Dieser Film ist dennoch undiskutabel.